Die wichtigsten Unterschiede zur westlichen Ernährungslehre

In der Traditionellen chinesischen Ernährungslehre (TCE) gibt es grundsätzlich kein
natürliches Lebensmittel, das generell als gesund oder ungesund bezeichnet wird, es
steht immer die individuelle Verträglichkeit im Vordergrund!

Um den Organismus bei der Verdauungsarbeit optimal zu unterstützen, werden gekochte
Speisen bevorzugt.

Vorrangig sind weder der Vitamin- und Mineralstoffgehalt eines Nahrungsmittels noch
dessen Kohlenhydrat-Eiweiß-Fettzusammensetzung, sondern vielmehr der thermische
Aspekt, der Geschmack und der Organbezug nach den fünf Elementen.

Die Chinesen sagen nicht „Guten Appetit“ sondern „Langsam Essen“ und weisen
damit auf die große Bedeutung der Ruhe während einer Mahlzeit und das ausreichende
Kauen der Speisen hin.

Den Hauptanteil der Nahrung in der TCE bilden Getreide und Hülsenfrüchte in
gekochter Form
, weiters gekochtes Gemüse und Obst und in relativ geringen Anteilen
Rohkost, Milchprodukte und Fleisch.

Die TCE ist Teil der Traditionellen Chinesischen Medizin und richtet sich daher nach
denselben Kriterien. Sie nimmt damit eine sehr wichtige Stellung sowohl in der
Vorbeugung als auch in der Therapie unterschiedlichster Krankheiten ein!